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Die sakralen Kunstgegenstände
sind allesamt aus verschiedenen Gotteshäusern in Kärnten, im
Burgenland und in der Steiermark verschwunden und hatten einen nicht
genau definierbaren aber laut Angaben der Polizei doch einen
"erheblichen kulturellen" Wert. Zur Beute des Kunsträubers
zählten Kelche, Christus- und Engelsfiguren, mehrere Barockengel,
Monstranzen, Kerzenhalter und sogar ein Messbuch.
Beute war sorgfältig verpackt
All diese Gegenstände hat der reuige Sünder nun anonym in
einer Pfarrkanzlei in Graz deponiert. Sie waren sorgfältig in
Kisten und Säcken verpackt. Die Kriminalpolizei ist dabei, mit
Hilfe des Kulturgüterfahndungsprogramms und in Kooperation mit dem
steirischen Diözesanmuseum das Diebesgut wieder den jeweiligen
Kirchen zuzuordnen. "Bis dato ist es uns gelungen, rund zwei
Drittel der gestohlenen Güter zuzuordnen", so Robert Koch von
der Kripo Graz.
Schlechtes Gewissen gewann Überhand
Gegen Ende Jänner dürfte der mutmaßliche Dieb sein schlechtes
Gewissen nicht mehr ertragen haben und erleichtere sich mittels
Beichte bei einem Priester in der steirischen Landeshauptstadt. Die
Ansprache des Pfarrers dürfte ihre Wirkung nicht verfehlt haben,
denn wenige Wochen später ist das Diebesgut plötzlich wieder da.
Glücksfall Beichtgeheimnis...
Der Priester ist übrigens seinerseits zur Polizei gegangen und
berichtete den Behörden von der brisanten Beichte. Zur Person des
Diebes machte er allerdings keine Angaben: Diese Details unterliegen
dem Beichtgeheimnis...
krone.at
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